Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen
1. Geltungsbereich und Vertragspartner
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Wolfgang Schultz, schultz works. (Kalkturmstr. 109, 54516 Wittlich, nachfolgend „Auftragnehmer“) und seinen Auftraggeber:innen über Video-Produktionen und Digitale Services. Es gelten ausschließlich diese AGB; abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
2. Vertragsschluss
Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Auftraggeber ein individuelles Angebot des Auftragnehmers schriftlich (auch per E-Mail) annimmt oder ein Auftrag anderweitig schriftlich bestätigt wird. Angebote sind freibleibend und, sofern nicht anders angegeben, 14 Tage gültig.
3. Leistungsumfang und Ablauf
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot. Sofern nicht anders vereinbart, umfasst eine Produktion Konzeption, Umsetzung (Dreh bzw. technische Umsetzung) und eine Korrekturschleife.
Korrekturschleifen: Im Preis inklusive ist mindestens eine Überarbeitungsrunde nach Vorlage des ersten Ergebnisses. Weitere Korrekturschleifen sowie Änderungswünsche, die über das ursprünglich vereinbarte Konzept hinausgehen, werden individuell nach Aufwand abgestimmt und ggf. zusätzlich berechnet.
Video-Services: Im Preis enthalten ist die vereinbarte Hauptfassung des Videos. Zusätzliche Zuschnitte oder Formate für Social Media sind nicht automatisch Teil der Leistung und werden auf Wunsch gegen Aufpreis erstellt.
4. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber stellt die für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Zugänge und Materialien rechtzeitig zur Verfügung und benennt eine ansprechbare Kontaktperson. Verzögerungen, die aus verspäteter Mitwirkung entstehen, gehen nicht zulasten des Auftragnehmers und können zu einer Anpassung vereinbarter Termine führen.
5. Vergütung und Zahlungsbedingungen
Es gilt die im Angebot genannte Vergütung. Sofern nicht anders vereinbart, wird eine Anzahlung in Höhe von 50 % der Auftragssumme bei Auftragserteilung fällig, die restlichen 50 % nach Lieferung des vereinbarten Ergebnisses. Alle Preise verstehen sich, sofern zutreffend, zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer.
6. Termine und Storno / Rücktritt
Vereinbarte Termine (Drehtag, Projektstart) werden verbindlich abgestimmt. Für Stornierungen durch den Auftraggeber gilt:
Video-Services
- Bis 14 Tage vor dem Drehtermin: kostenlose Stornierung, die Anzahlung wird auf einen alternativen Termin gutgeschrieben.
- 7 bis 2 Tage vor dem Drehtermin: eine Stornierungspauschale in Höhe von 50 % des vereinbarten Honorars wird fällig.
- Weniger als 48 Stunden vor dem Drehtermin: 100 % des vereinbarten Honorars werden fällig, da Zeit und Ausrüstung zu diesem Zeitpunkt bereits fest gebunden sind.
Digitale Services
- Bis 14 Tage vor dem vereinbarten Projektstart: die Anzahlung wird als Aufwandsentschädigung für Konzeption und Planung einbehalten.
- Nach Projektstart: der bis dahin erbrachte Aufwand wird abgerechnet; die Anzahlung deckt die Leistung bis zum ersten vereinbarten Meilenstein ab.
Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
7. Nutzungs- und Verwertungsrechte
Mit vollständiger Bezahlung erhält der Auftraggeber ein zeitlich, räumlich und inhaltlich unbeschränktes Nutzungsrecht an dem fertigen, als Ergebnis vereinbarten Material (z. B. das fertig geschnittene Video, die fertige Website). Nicht mitübertragen ist unbearbeitetes Rohmaterial (u. a. Rohschnitt, ungeschnittene Einzeldateien); dieses verbleibt beim Auftragnehmer und kann auf Wunsch gegen gesonderte Vergütung zusätzlich erworben werden.
Der Auftragnehmer darf im Rahmen des vereinbarten Umfangs erstellte Werke, soweit nicht ausdrücklich vertraulich vereinbart, zu eigenen Referenz- und Marketingzwecken nutzen (z. B. Ausschnitte auf der eigenen Website oder in Social-Media-Kanälen), sofern der Auftraggeber dem nicht widerspricht.
8. Haftung und Gewährleistung
Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
9. Vertraulichkeit
Beide Parteien behandeln im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordene vertrauliche Informationen des jeweils anderen vertraulich und geben sie nicht ohne Zustimmung an Dritte weiter.
10. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.